Buchtipp: Dumonts kleines Gewürzlexikon
Buchtipp

Herkunft, Geschmack, Verwendung und Rezepte der bekanntesten Gewürze.
Buchkritik von Martina Tschirner.
Mit kleinem Lexikon untertreibt der Verlag schlichtweg. Denn ganze sechzig Gewürze von A – Z beschreibt die Autorin ausführlich. Von Ajowan, einer indischen Kümmelart, bis Zitronengras, das dann bestimmt schon mehr Hobbyköche kennen. Wo der spezielle Kümmel Verwendung findet? In der arabischen und indischen Küche würzt er Geflügel, Reis, Hülsenfrüchte und Gemüse. Er ist auch häufig Bestandteil von Currymischungen.
Erstes Gewürz in dem Nachschlagewerk ist allerdings Knoblauch, zu finden unter seinem lateinischen Namen Allium sativum. Er ist nicht das einzige Gewürz, was auch als Heilmittel oder zur Vorbeugung gegen die verschiedensten Beschwerden eingesetzt wird und wurde. Zu allen hat Anne Iburg Wissenswertes über Inhaltsstoffe, Wirkungsweise und Anwendung gesammelt.
Ebenso bietet das Buch zahlreiche Rezepte für süße und herzhafte Speisen mit dem jeweiligen Gewürz oder Kraut. Wie Aal im Knuspermantel mit Beifuß noch schmackhafter wird, wie Sie mit Vanilleschoten Vanilleeis herstellen, u.v.m.
Klassische und exotische Gewürzmischungen und Pasten werden zuletzt vorgestellt. Zum Schluss geben übersichtliche Tabellen nocheinmal den Überblick, was wozu passt.
Meine Meinung
Informativ, handlich und schön aufgemacht, hat das Zeug sich zur vielbenutzten „Gewürz-Bibel“ zu entwickeln.
