Buchtipp: Die orientalische Küche
Buchtipp

Kulinarische Entdeckungsreise durch die Welt der 1001 Aromen.
Buchkritik von Martina Tschirner.
Von der Türkei über die arabische Halbinsel bis in den Jemen, vom Iran über Syrien und Israel bis Ägypten ist kaum eine Gegend der Welt reicher an Gewürzen, Düften und Aromen. Orangenblüten, Safran, Pistazien und Oliven, Koriander und Kumin verführen die Sinne und sind ausschlaggebend für die Vielfalt der orientalischen Küche.
Die Autorin hat viele Jahre in der Türkei gelebt. Kein Wunder, dass ihr Buch an einen Einkaufsbummel in einem orientalischen Basar erinnert. Nicht von fertigen Gerichten sondern von den verschiedensten Zutaten hat sich Ghillie Basan inspirieren lassen und das Buch danach eingeteilt: Fisch und Fleisch, Kräuter und exotische Gewürze, Gemüse, Obst und Nüsse. Auch die Grundnahrungsmittel Brot, Käse, Kaffee und Tee gehören dazu. Und zu jeder Zutat gibt sie Tipps zu Einkauf, Lagerung und allgemeiner Verwendung, sowie zwei spezielle Rezepte von orientalischen Gerichten. Appetitanregende Fotos von Ehemann Jonathan runden jede Zutaten-Doppelseite ab.
Ergänzt werden die Rezepte durch Anekdoten und viele interessante Informationen rund um die Länder von Tausendundeiner Nacht. Denn nicht nur über berühmte Orte wie die Pyramiden oder die hängenden Gärten von Babylon gibt es etwas zu erzählen. Dort hat jeder Ort, jedes Tal und jeder Hügel seine eigene faszinierende Geschichte. Mindestens eines haben diese Orte aber traditionell gemeinsam: Es wurde schon immer großen Wert auf ausgiebiges Schmausen gelegt.
Meine Meinung
Die Gliederung dieses Buches nach Zutaten bietet einen besseren Einblick in die orientalische Küche als es nach einzelnen Ländern gelungen wäre.
