Buchtipp: Wie Zen schmeckt

Buchtipp

Kochen im Geiste des Zen-Buddhismusses.
Doris Zölls, sprituelle Leiterin des Seminarzentrums „Benediktushof“, und Chrstof Zirkelbach, Küchenchef des Benediktushofes, vereinen in ihrem gemeinsamen Kochbuch Zen und Kochen. In mehreren Kapiteln erläutern sie die für den Zen-Buddhismus typische Geisteshaltung unter dem Aspekt des Zubereiten von Mahlzeiten. Mit praxiserprobten Rezepten aus der Küche ihres Seminarzentrums regen sie zum kreativen Experimentieren am eigenen Herd an.
Positiv fällt die liebevolle Gestaltung des Buches mit Tuschezeichnungen von Pflanzen und das persönliche Engagement der Autoren in ihren Texten auf. Zölls und Zirkelbach stellen über 50 Rezepte für das Frühstück, für Aufstriche, Salate, Suppen, Hauptgerichte sowie Kuchen vor. Die leichten, kurzen Rezepte berücksichtigen regionale Zutaten, und manche von ihnen sind von der südost-asiatischen und japanischen Küche beeinflusst. Zutaten wie Rote Beete, Sellerie und Topinambur sind genauso dabei wie Kokosmilch, Zitronengras und Ingwer. Da der Buddhismus Gewalt an Mensch und Tier vermeidet, sind alle Rezepte vegetarisch konzipiert.
Stets zeigen die Autoren, dass Kochen keine Last sein muss, die in Hektik abgeworfen wird, sondern eine spirituelle Übung für Aufmerksamkeit und Konzentration. Begleitet wird das Kochbuch mit einem Vorwort von Willigis Jäger, ein im deutschsprachigen Raum bekannter Benediktinermönch, Zen-Meister und spiritueller Leiter des Benediktushofes.
Meine Meinung
„Wie Zen schmeckt“ ist ein empfehlenswertes Kochbuch für Praktizierende des Zen-Buddhismusses und eignet sich als schönes Geschenk.