Buchtipp: Die Küchen Afrikas
Buchtipp

160 Rezepte vom schwarzen Kontinent, vom Kap bis Kairo.
Buchkritik von Martina Tschirner.
Kreuz und quer durch Afrika reiste Dorah Sitole für dieses Buch. Sie schaute Hausfrauen in den Dörfern beim Kochen über die Schulter, besuchte Spitzenköche in den Hotels der großen Städte, war zu Gast in Safari-Lodges in der Wildnis.
In allen Ländern des Kontinents fand sie interessante lokale Gerichte. Gerichte, die sich auch bei uns ohne Schwierigkeiten nachkochen lassen.
Ihrer Auswahl stellt die anerkannte Food-Journalistin jeweils ein Länderportrait voran und beschreibt die Einflüsse, die die verschiedenen Küche Afrikas geprägt haben. So ist in der Küche Mosambiks der kulturelle Einfluss Portugals nicht zu übersehen.
Ein typisches Gericht: Piri-Piri-Hähnchen, gewürzt mit scharfen Chilis. Oder die zur Republik Südafrika gehörende Provinz Kapmalaien. Dort werden gern Lammcurry und Fladenbrot wie in Südostasien gegessen. Kein Wunder, wenn man erfährt, dass hier viele Nachfahren von indonesischen und malaiischen Sklaven leben, die niederländische Siedler im 17. Jahrhundert mitbrachten.
Neben weiteren südafrikanischen Provinzen werden Länder wie Lesotho, Swasiland, Botswana, Simbabwe, Sambia, Kenia, Ghana und noch andere vorgestellt. Und Gerichte aus den Regionen, oft mit Lammfleisch, Bohnen und Mais, immer schmackhaft.
Das Kochbuch ist in Zusammenarbeit mit dem „True Love Magazine“, einer renommierten Zeitschrift für schwarze Frauen entstanden, bei der Dorah Sitole als Redakteurin arbeitet.
Meine Meinung
Sehr interessant – und appetitanregend, was die afrikanische Küche so alles bietet.
