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Auf den ersten Blick könnte Meerrettich mit einer Petersilienwurzel verwechselt werden. Aber spätestens beim Reiben melden die Augen unter Tränen die Schärfe des Rübengewächses. Ursprünglich stammt Meerrettich aus Russland und Südosteuropa. In Österreich wird er Kren genannt, was jedoch nicht die einzigen Namen sind. Grä, Grien, Mirch und Maressig sind noch einige.
Die bis zu 150 cm hohe Pflanze mit ihren großen, länglichen Blättern wurde in früheren Zeiten viel als Heilmittel genutzt. Die Durchblutung der Schleimhäute regen die im Meerrettich enthaltenen scharfen Senföle jedoch auch heute noch an. Die zudem Mikroben im Körper den Garaus machen sollen. Wichtigste Bestimmung der Wurzel mit der rauen, braunen Außenhaut aber das Würzen, vor allem Räucherlachs und Saucen zu gekochtem Fleisch. Dass auch die jungen Blätter der Pflanze verwendet werden können, z.B. in einem Salat, ist nur wenigen bekannt.
Mit 114 mg Vitamin C auf 100 g Meerrettich ist dieser Vitaminanteil sehr hoch. Außerdem enthalten: Kalium und B-Vitamine.
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