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Alligatorbirne, Avocato, Aguacate oder Palta, das sind die anderen Namen für die Steinfrucht aus dem tropischen Amerika. Dort kennen die Menschen sie schon seit etwa tausend Jahren. In Deutschland ist sie erst seit gut 30 Jahren im Obstregal zu finden. Ihr Weg dorthin führt heute jedoch nur noch selten über den Atlantik. Avocados werden meist aus Israel, Spanien, den Kanaren, Südafrika und Kamerun importiert.
Vom Geschmack her ist die meist birnenförmige Frucht weniger süß als viel mehr nussig. Das weiche, hellgrüne Fruchtfleisch ist je nach Sorte von einer grünlichen über violett bis fast schwarzen Schale geschützt. Und nicht nur in der Schalenfarbe unterscheiden sich die rund 400 Avocadosorten. Mal glänzt sie mehr, mal weniger, mal ist sie glatter, dann wieder rauer. Es gibt längliche und rundliche Formen, Längen zwischen 10 und 15 cm, kleine Früchte die 200 g, große die bis zu 400 g wiegen.
Einen überdurchschnittlich hohen Fettgehalt von bis zu 32 % haben alle Avocados. Das in ihnen enthaltene Avocadoöl ist dem Olivenöl ähnlich und deshalb sehr wertvoll. Außerdem enthalten Avocados die Vitamine C, B und E sowie Kalium Kalzium und Magnesium.
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