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Buchtipp
Bewertung: 5 von 5 Punkten
Fazit:
73 Rezepte aus der Wildküche sowie Dumas’ Originalbeschreibungen der Wildtiere mit Gedanken zur Jagd.
Buchkritik von Martina Tschirner.
Der “Vater der Musketiere” war nicht nur ein großer Romancier sondern auch begeisterter Jäger und Feinschmecker. Sein literarisches Werk krönte er deshalb mit einem Kochbuch, dem “Grand Dictionnaire de Cuisine”.
Als Fachmann für Küche und Jagd porträtierte er die Wachteln und Fasanen, Wildschweine und Hirsche mit großer Liebe zum Detail. Nicht nur wie sie leben, sondern auch, wann und wie man sie erlegen darf und sollte, und natürlich, wie sie der Feinschmecker in der Küche behandeln muss. Viele seiner Beschreibungen sind in diesem Buch zu lesen.
Die Ideen, was man heute mit Hasen, Rebhühnern, Rehen und Co. in der Küche anfangen kann, stammen dagegen aus der berühmten französischen Familie Lenôtre. Tochter Sylvie und Enkel Serge Gille-Naves von Patisseur Gaston Lenôtre haben sowohl modern-raffinierte als auch klassische und bodenständige Rezepte zusammengestellt.
Gebeizter Hirschkuhbraten mit Rosinen-Armagnac-Sauce eignet sich z.B. gut als großer Festagsbraten. Eine Wachtel im Apfelnest ist ein schönes Herbstessen für zwei. Dazu Tipps, warauf zu achten ist, wenn man das Wild nicht selbst erlegt, sondern kauft, mit Ratschlägen zum Ausnehmen, Entbeinen und Tranchieren.
Meine Meinung: Mit mehr als hundert sehr schönen Fotos ein Bilder-, Koch- und Lesebuch der Extraklasse.
Details
- Titel
- Wildspezialitäten. Jagd- und Tafelfreuden mit Alexandre Dumas
- Seitenzahl
- 184
- Bindeart
- gebunden
- Erscheinungsjahr
- 2001
- Autoren
- Sylvie Lenotre, Serge Gille-Naves, Herve Amiard
- Verlag
- Christian Verlag / München
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Wildspezialitäten. Jagd- und Tafelfreuden mit Alexandre Dumas
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