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Buchtipp
Bewertung: 5 von 5 Punkten
Fazit:
Esskultur und Tafelfreuden vom alten Rom bis heute.
Buchkritik von Martina Tschirner.
Ein wunderschöner Rundumschlag der Festküchen quer durch die Welt und der Zeitalter ist dieses Buch. Es berichtet von den lukullischen Orgien im alten Rom über die Erfindung des Wok im China des 3. Jahrhunderts bis zur Entdeckung Amerikas und der vielen aufregenden Zutaten der neuen Welt.
Es lässt teilnehmen an einem Festmahl aus Tausendundeiner Nacht und an einem prunkvollen Bankett der Renaissance. Es bietet einen Platz an der Tafel Karls des Großen sowie an der der Kreuzritter an.
Jedem der zwanzig Jahrhunderte ist eine Tafel zugeordnet. Und zu jeder Festtafel gibt es ein Menü. So führen insgesamt 102 Rezepte mit passenden Geschichten und Anekdoten durch 2000 Jahre Kulturgeschichte des Essens und Genießens. Beginnend mit dem letzten Mal Jesu bis zum globalen Restaurant des 20. Jahrhunderts.
Dazwischen “Opulenz in Konstantinopel” und Entenbrust mit Senf-Honig-Kruste und Kirsch-Ingwer-Sauce. Oder die Küche Küche der Vandalen aus dem 5. Jahrhundert mit Schweinsragout und Linsen, wenn die Party mal etwas bodenständiger sein soll.
Meine Meinung: Kulturgeschichte für Genießer vom Feinsten, gut zum Verschenken geeignet.
Details
- Titel
- Festliche Menüs aus 2000 Jahren
- Seitenzahl
- 192
- Bindeart
- gebunden
- Erscheinungsjahr
- 2001
- Autoren
- Ruth Keenan
- Verlag
- Christian Verlag / München
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Festliche Menüs aus 2000 Jahren
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