Buchtipp: English Cooking
Buchtipp

Einführung in die Geheimnisse und Traditionen der englischen Küche, dem schlechten Ruf zum Trotz!.
Buchkritik von Martina Tschirner.
Die „Teatime“ dürfte wohl das einzige sein, worüber Europäer nicht die Nase rümpfen, wenn es auf englische Küche zu sprechen kommt. Was einem sonst noch einfällt? Fisch und Fritten, Haferbrei zum Frühstück… Aber bei Frühstück, da fällt einem ebenso die berühmte englische Marmelade ein. Die immerhin weltweit exportiert wird.
Mit englischem Tee, Kuchen und anderen Süßigkeiten passiert dasselbe, was bedeutet, dass sie wohl doch einige Geschmäcker treffen. Und so hat sich die Autorin Patricia Clough auf die Suche nach mehr schmackhaften traditionellen Gerichten gemacht. Gerichte, denen puritanische Zeiten im 17. und 19. Jahrhundert nicht geschadet haben, wo Genuss als große Sünde galt.
Obwohl ihr das nicht immer leicht fiel, hat Patricia Clough letztendlich doch Rezepte für alle Tageszeiten zusammengetragen, die Appetit machen. Dazu gehören nicht nur die Marmeladen zum Frühstück und Lammkeulen zum Dinner sondern auch Leckereien, z.B. mit Lachs, für ein typisch englisches Picknick und weihnachtliche Truthahnrezepte. Dass Süßes bei der Sammlung nicht zu kurz kommt, versteht sich fast von selbst.
Meine Meinung
Ein witzig geschriebenes Buch, das Vorurteile gegen die englische Küche durchaus ins Wanken bringt. Erwachsene Fans von „Harry Potter“, lassen sich mit seiner Hilfe sicher auch gern bekochen.
