Buchtipp
Bewertung: 4 von 5 Punkten
Fazit:
Süsses und Pikantes aus 36 Wildfrüchten und Pilzen.
Buchkritik von Martina Tschirner.
Eine wahre Schwemme an Rezepten, nämlich mehr als 150, bietet dieses kleine Buch. Sie sind nach den Monaten eingeteilt, in denen die Früchte auch zur Verfügung stehen. Das sind zum Beispiel Walderdbeeren und -himbeeren im Juni. Brombeeren, roter Holunder und die ersten Haselnüsse warten dagegen erst im August darauf, geerntet zu werden. Der reichste Monat ist der September: Schwarzer Holunder, Hagebutten, Weißdornfrüchte, Zwetschken, die ersten Maronen, Preiselbeeren, Quitten und mehr. Die letzten Wildfrüchte, auch einige Pilze, hält der November bereit.
Zu jeder “wilden” Zutat gibt es mehrere Rezepte, mindestens sind es aber drei. Unschlagbar ist die stattliche Anzahl von 17 Verwendungsmöglichkeiten für schwarzen Holunder. Sowohl süße als auch herzhafte Rezepte sind dabei, welche für Alkoholitäten mit Schätzen des Waldes, sowie solche, die zum Naschen verführen. Dazu immer Bestimmungs- und Sammeltipps und Hinweise für weitere Verwendungsmöglichkeiten in der Küche.
Ihre zehn Basisrezepte verraten die Autoren auf den ersten Seiten des Buches. Wie Konfekt aus Wildfrüchten hergestellt wird, welche Möglichkeiten des Aromatisierens es gibt, was sich einlegen lässt, wie ein Tee aus Wildfrüchten hergestellt wird. Sogar ein Rumtopf aus dem Obst des Waldes ist möglich! Worauf bei der Vorbereitung eines “Blühenden Buffets” zu achten ist, beschreibt Michael Diewald. Für das Arrangieren wunderschöner Wildpflanzen-Buffets ist er in Österreich bekannt.
Meine Meinung: Phantasievolle Wildfruchtküche für Einsteiger und Profis.
Details
- Titel
- Die besten Wildfruchtrezepte
- Seitenzahl
- 160
- Bindeart
- gebunden
- Erscheinungsjahr
- 2003
- Autoren
- Elisabeth Mayer, Michael Diewald
- Verlag
- Stocker Verlag / Graz (Österreich)
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