Buchtipp: Das neue bayrische Kochbuch
Buchtipp

Schuhbecks Hechtnockerln und Schinkenstöberln – jetzt als Taschenbuch.
Buchkritik von Martina Tschirner.
Die bodenständischen Gerichte seiner bayrischen Heimat begeistern den Meisterkoch schon immer. Am meisten die, die seit Jahrhunderten überliefert sind.
Für die Neuausgabe seines bayrischen Kochbuchs hat Schuhbeck alte, traditionelle Rezepte wieder entdeckt und mit viel Fingerspitzengefühl und Fanatsie verfeinert. Da sich auch Geschmack und Ernährungsbewusstsein seit damaligen Zeiten verändert haben, hat er sie zudem „schlanker und leichter“ gemacht.
Die Vorspeisen Hechtnockerln auf Gurkengemüse und Huchen-Tatar auf Kartoffelscheiben sind solche leichten Leckereien. Oder gebratene Tauben, die mit Thymianfond „fein gemacht“ werden.
Aber auch deftige Spezialitäten wie Schweinshaxe und Gänsebraten sind dabei. Insgesamt 250 Rezepte von Vorspeisen, Suppen und Gangerln (Miniportionen eines Hauptgerichts), über Fisch, Fleisch, Wild und Geflügel bis zu Mehlspeisen und Desserts.
Insgesamt eine Mischung aus Spitzenküche und Bodenständigem, aus traditionellen und neuen, leichten Gerichten.
Alfons Schuhbeck wurde für die Erstausgabe dieses Buches mit der Silbermedaille der Gastronomischen Akademie Deutschlands, GAD, ausgezeichnet.
Meine Meinung
Ein Buch, das Lust auf die bayrische Küche macht.
